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Gold und Bronze zum Abschluss

Moreno Kratter gewinnt am EYOF in Tbilisi seinen ersten internationalen Titel. Am Reck setzte er sich gegen die europäische Konkurrenz durch. Ebenfalls eine Medaille sicherten sich Leonie Küng und Simona Waltert im Tennis-Doppel. Sie gewannen ihr Spiel um Platz drei mit 6:4 und 6:2.

Der Zürcher Moreno Kratter war im Vorfeld zum Gerätefinal am Reck als einer der Favoriten gehandelt worden. An seinem Paradegerät ging das Nachwuchstalent aus Rüti hochkonzentriert ans Werk und hatte seine Nerven im Gegensatz zu seinen Konkurrenten gut im Griff. Seine Übung mit dem höchsten Ausgangswert (5.5) aller Finalisten zeigte er beinahe fehlerfrei und wurde dafür mit dem Score von 14.050 belohnt. Schlussendlich gewann er mit einem Vorsprung von zwei Zehnteln. „Das ist ein super Gefühl. Ich hatte eigentlich Silber anvisiert, darum  ist jetzt natürlich die Freude umso grösser, dass es sogar zu Gold gereicht hat.“ 

Moreno Kratter ist erst der zweite Schweizer Kunstturner, der an einem EYOF Gold gewinnt. 2011 in Trabzon (Türkei) gelang dies Christian Baumann, ebenfalls am Reck.

Bronze für das Schweizer Doppel

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Leonie Küng und Simona Waltert sorgten für das zweite Highlight am Schweizer Nationalfeiertag. Im Spiel um Platz drei konnte die Schaffhauser-Bündner Doppelpaarung einen ungefährdeten Zweisatzsieg gegen ihre Russischen Gegnerinnen feiern. 6:4 6:2 hiess es am Ende für die Schweizerinnen. Nach einer langen Woche und einem Mammutprogramm bei brütender Hitze war dies nun der verdiente Lohn. „Wir wollten auf keinen Fall Vierte werden, denn dieser Platz wäre definitiv der schlimmste von allen gewesen. Jetzt die Bronze-Medaille um den Hals hängen zu haben, ist einfach grossartig.“