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Europaspiele in Baku: Swiss Olympic zieht positive Schlussbilanz Europaspiele in Baku: Swiss Olympic zieht positive Schlussbilanz

Die Delegation von Swiss Olympic hat die Erwartungen an den erstmals durchgeführten Europaspielen in Baku mit dem Gewinn von 15 Medaillen deutlich übertroffen. Chef de Mission Ralph Stöckli ist stolz auf die Leistungen der Schweizer Athletinnen und Athleten und zeigt sich auch zufrieden mit der Organisation des Anlasses.

Mit 15 Medaillen, darunter gleich sieben in Gold, ist die Delegation von Swiss Olympic von den ersten Europaspielen in Baku in die Schweiz zurückgekehrt. Erfolgreichste Schweizer Athletin in Aserbaidschan war Giulia Steingruber. Die St. Galler Turnerin gewann zweimal Gold (am Sprung und Boden) sowie je einmal Silber (im Mehrkampf) und Bronze (am Schwebebalken). Mit sieben Goldmedaillen und je vier silbernen und bronzenen Auszeichnungen rangierte die Schweiz im Medaillenspiegel auf dem 13. Rang unter 50 Nationen. «Das eine tolle Platzierung. Überdurchschnittlich viele unserer Sportler konnten ihr Potenzial abrufen. Darauf dürfen wir stolz sein», sagt Ralph Stöckli, der Chef de Mission von Swiss Olympic.

Gute Rahmenbedingungen und wertvolle Erfahrungen
Stöckli zeigt sich auch zufrieden mit der Organisation des Grossanlasses in Baku: «Die Wettkampfabläufe haben grundsätzlich funktioniert, und den Sportlern wurden sehr gute Rahmenbedingungen geboten.»

Noch steht nicht fest, wo in vier Jahren die nächsten Europaspiele stattfinden und ob die Veranstaltung überhaupt eine weitere Auflage erlebt. «Ich wünsche mir, dass es zu einer zweiten Austragung kommt», sagt Stöckli. Er ist überzeugt, dass gerade junge Athletinnen und Athleten auf dem Weg an die Olympischen Spiele von einem Anlass dieser Grössenordnung profitieren und erwähnt Jolanda Neff als Beispiel. Die Goldmedaillengewinnerin von Baku will ihre Erfahrungen von Baku 2015 nutzen, um im kommenden August an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro einen Spitzenplatz zu erreichen. Stöckli regt jedoch an, dass sich das Europäische Olympische Komitee als Veranstalter Gedanken über die Sportarten-Zusammensetzung an den Europaspielen macht. «Es sollten in allen Sportarten möglichst die besten Athleten teilnehmen können. Wenn das der Fall ist, hat der Anlass auch seine Berechtigung.»