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Bronze für BMX-Fahrer David Graf Bronze für BMX-Fahrer David Graf

(Si) Der BMX-Fahrer David Graf hat an den ersten Europa-Spielen für die 15. und letzte Schweizer Medaille gesorgt. Der Zürcher klassierte sich in Baku als Dritter hinter dem Franzosen Joris Daudet und dem Holländer Twan van Gendt.

Graf absolvierte den Parcours im Final in 34,166 Sekunden. Damit büsste er auf Daudet etwas mehr als eine Sekunde ein. Zu Platz 2 fehlten dem 25-jährigen Winterthurer knapp drei Zehntel. «Ich bin wohl die beste erste Kurve in meiner Karriere gefahren. Ich konnte im Final genau das umsetzen, was ich mit meinem Trainer besprochen habe», sagte Graf, der im Final von der ungünstigen Position ganz aussen starten musste. «Darauf kann ich aufbauen. Mein grosses Ziel sind die Olympischen Spiele in Rio.» Im Gegensatz zum Schweizer Meister der letzten zwei Jahre, der in London 2012 als Ersatzfahrer dabei war, schied Renaud Blanc im Halbfinal aus.

Ohne Auszeichnung blieb beim Multi-Sportanlass in Aserbaidschan hingegen die Beachsoccer-Nationalmannschaft. Die Schweizer, die im Halbfinal deutlich an Italien gescheitert waren, unterlagen im Spiel um Platz 3 auch Portugal (5:6). Nachdem es einen 1:4-Rückstand aufgeholt hatte, führte das Team von Nationaltrainer Angelo Schirinzi im letzten Drittel zwischenzeitlich mit 5:4. Danach gelangen Portugals Topskorer Nuno Belchior innert 28 Sekunden zwei Treffer. Die Goldmedaille bei den Sandfussballern ging an Russland. Der Weltranglisten-Erste schlug im Final Italien mit 3:2.

Auch keine Medaille für Degenfechter

Am Degen-Teamwettbewerb nahmen nur sechs Nationen teil. Die als Nummer 2 gesetzte Schweiz war dabei direkt für die Halbfinals qualifiziert. Dort setzte es für Michele Niggeler, Georg Kuhn und Florian Staub eine 38:43-Niederlage gegen Russland ab. Auch das Gefecht um Bronze ging gegen Italien mit 40:44 verloren. Dabei hatten sich die Schweizer schon über den 39:38-Sieg gefreut. Doch einem Protest der Italiener, die beanstandeten, dass noch gut 30 Sekunden Zeit auf der Uhr verblieben seien, wurde stattgegeben. In diesen Schlusssekunden erfolgte noch die Wende zugunsten der Italiener. Im Final gewann Frankreich gegen Russland 45:32.