Swiss Olympic stellt Selektionskonzepte für «Sochi 2014» vor

Ittigen, 12. Februar 2013. Ein Jahr vor den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi (Russland) hat Swiss Olympic die Selektionskonzepte präsentiert. Chef de Mission Gian Gilli rechnet damit, dass die Schweizer Delegation aus rund 140 Athletinnen und Athleten bestehen wird.

«Das Selektionsprozedere soll dazu beitragen, dass wir in Sotschi die besten Schweizer Athletinnen und Athleten am Start haben», sagte Chef de Mission Gian Gilli an einer Medienkonferenz von Swiss Olympic, die heute in Bern stattfand. Die Selektionskonzepte, welche die Missionsleitung von Swiss Olympic in enger Zusammenarbeit mit den Fachverbänden erstellt hat, sollen laut Gilli auch frühzeitige Selektionen ermöglichen. «Sofern ein Athlet sein Medaillenpotenzial bereits in der Vor-Olympia-Saison unter Beweis stellt, soll er sich in der Olympia-Saison nicht in der Jagd nach einer anspruchsvollen Bestätigungsleistung verausgaben, sondern in Sotschi körperlich und mental frisch an den Start gehen können.» Gilli rechnet damit, dass Swiss Olympic rund 140 Schweizer Athletinnen und Athleten für «Sochi 2014» selektionieren wird.

Selektionskriterien für zwölf Sportarten

Für zwölf Sportarten bestimmt ein detailliertes Selektionskonzept, unter welchen Umständen Schweizer Athletinnen und Athleten für die Olympischen Spiele 2014 selektioniert werden. Die Selektionskonzepte basieren auf den Leistungsrichtlinien, die der Exekutivrat von Swiss Olympic im Sommer 2012 verabschiedet hat. «Diese Richtlinien legen fest, dass selektionierte Athletinnen und Athleten das Potenzial für eine Top-Ten-Rangierung in Sotschi haben müssen», sagte Gilli. Eine Ausnahme bilden die Ausdauerdisziplinen Biathlon und Langlauf: Hier muss ein Rang in den Top 16 erwartet werden können. Die Konzepte für die drei Sportarten Eiskunstlauf, Eisschnelllauf und Short Track, in denen die internationalen Richtlinien noch nicht im Detail bekannt waren, werden in den kommenden Wochen erstellt.
Über die definitiven Selektionen für «Sochi 2014» wird die Selektionskommission von Swiss Olympic, der neben Gian Gilli auch Swiss-Olympic-Präsident Jörg Schild und Vizepräsident Stephan Netzle angehören, entscheiden. Das definitive Aufgebot wird Swiss Olympic anlässlich einer Medienkonferenz am 28. Januar 2014 bekanntgeben.

Sämtliche bestehenden Selektionskonzepte finden Sie hier.