Schlussbericht

Werner Augsburger, Chef de Mission

Die Spiele sind vorbei. Ist das Feuer tatsächlich erloschen oder «are we still on fire»? Noch selten hat ein  ission-Statement so gut gepasst wie im Februar 2006. Viele Athletinnen und Athleten haben – vielleicht in nicht wirklich typisch schweizerischer Manier – zum richtigen Zeitpunkt den Adrenalinspiegel im Griff gehabt und das «Feuer» genau im entscheidenden Moment gezündet: 14 Medaillen und 24 Diplome durften wir mit nach Hause nehmen. Ich möchte an dieser Stelle den Athletinnen und Athleten sowie den Trainern danken. Ich weiss, dass viele andere Personen ebenfalls am Erfolg beteiligt sind respektive waren. Aber die Trainer sind für mich persönlich nach wie vor die Schlüsselpersonen nebst den Hauptakteuren.

Die Analyse der Geschichte zeigt uns, dass nach einem Erfolg (Calgary 1988: 15 Medaillen), vier Jahre später (Albertville: 3 Medaillen) alles anders aussehen kann. Swiss Olympic und die Verbände müssen alles dafür tun, mehr Kontinuität in den Leistungssport hineinzubringen. Kontinuität auf Stufe der Führung und der Trainer, gepaart mit dem Commitment der Sportler, ist eine Voraussetzung für den Erfolg. Gott sei Dank ist sie aber keine Garantie. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Schlussberichtes liegt bereits eine erste Rekognoszierungs-Reise für Vancouver 2010 hinter uns. Neue Eindrücke, neue Problemstellungen sollen uns alle motivieren, wiederum rechtzeitig «on fire» zu sein.

Ich möchte im Namen des Führungsteams von Swiss Olympic allen Beteiligten und Partnern des Teams 2006 für ihren Einsatz danken. Das Feuer, das wir gemeinsam zustande gebracht haben, brannte während 14 Tagen in der ganzen Schweiz. Dafür gebührt Ihnen allen ein «Mille Grazie».