Mission «Vancouver 2010» gestartet

Unter heiss-sommerlichen Bedingungen hat Swiss Olympic den Grundstein – respektive das Steinmännchen – für eine erfolgreiche Mission für die Olympischen Winterspiele in Vancouver 2010 gelegt.

Zweieinhalb Jahre vor den Olympischen Winterspielen in Vancouver wurde am Mittwoch, 20. Juni 2007 bereits der erste Schweiss für ein erfolgversprechendes Abschneiden der Schweizer Delegation vergossen. Nach der morgendlichen Kick-off Sitzung des Führungsteams mit den Teamchefs der Wintersportarten verschob sich nämlich die Delegation an das Ufer der Zulg bei Steffisburg. Dort hiess es ganz im Sinne der Förderung des Teamgeistes unter drückend warmen Sommer-Temperaturen einen «Inukshuk» zu bauen.

Die «Inukshuks» dienten als Inspiration und Vorbild für das Logo von Vancouver 2010 und sind Männchen, die von den Inuit (Eskimos)aus aufeinandergestellten Steinen gebaut werden. Während «Inukshuks» früher als wetterfeste Wegweiser benutzt wurden, so stehen sie heute als Symbol für Hoffnung, Freundschaft und Gastfreundschaft. Diese Freundschaft wurde nach dem harten körperlichen Einsatz dann auch entsprechend mit kanadischem Lachs, Wurst und Getränk gepflegt.

Hohes Ziel angepeilt

Vor dem vergnüglichen Nachmittag wurde über die Strategie und die Planung der Mission Vancouver 2010 informiert und diskutiert. Das Ziel für die Schweizer Delegation für Vancouver 2010 ist klar definiert: einen Platz unter den Top acht in der Nationenwertung. Um das Umfeld dazu möglichst optimal zu gestalten, gibt es zum ersten Mal für jede Disziplin einen eigenen Teamchef. Damit wird eine bestmögliche Kommunikation innerhalb der Disziplinen gewährleistet. Diese Massnahme stiess auf sehr positives Echo auf Seiten der Verbände und der nunmehr 16 Teamchefs.

Die nächsten Meilensteine

Im Oktober wird ein Team von Swiss Olympic eine Rekognoszierungsreise nach Vancouver antreten, um möglichst viele Informationen über die Sportstätten und das Umfeld in Vancouver einzuholen. Bis im Frühjahr 2009 werden die definitiven Selektionskriterien für die verschiedenen Disziplinen festgelegt sein und erst kurz vor den Spielen werden die endgültigen Selektionen erfolgen. In der Zwischenzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, um den Schweizer Sportlern eine optimale und professionelle Ausgangslage zu bieten.