Swiss Olympic bestimmt fehlende Selektionskriterien für Vancouver

Ein halbes Jahr vor den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver hat Swiss Olympic für die noch offenen Disziplinen die Selektionskriterien festgelegt.

Anfang 2009 hatte Swiss Olympic für 14 Sportarten detaillierte Selektionskonzepte vorgestellt. Nun hat der Selektionsausschuss für die fünf letzten Disziplinen, in denen Schweizer Athleten für eine Teilnahme in Frage kommen, die Selektionskriterien bestimmt. Für Skispringen, Ski Freestyle Buckelpiste, Eisschnelllaufen, Eiskunstlaufen und Paarlaufen legen detaillierte Konzepte fest, unter welchen Umständen Schweizer Athletinnen und Athleten für die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver selektioniert werden, die vom 12. bis 28. Februar stattfinden. Ausserdem wurde für die Sportart Curling die noch fehlende EM-Rangvorgabe für die Selektion zu den Spielen festgelegt.

«Die Selektionskonzepte bilden die Grundlage, damit wir für Vancouver die besten Schweizer Athletinnen und Athleten auswählen», sagt Chef de Mission Erich Hanselmann. Die Konzepte basieren auf den Leistungsrichtlinien, die der Exekutivrat von Swiss Olympic im Mai 2008 verabschiedet hat. Diese Richtlinien legen fest, dass selektionierte Athleten das Potenzial für eine Top-Ten-Rangierung an den Olympischen Spielen haben müssen, unabhängig von der Anzahl Startenden pro Sportart.