Baku 2019
Datum
21. Jul - 27. Jul
Schweizer Athleten
78
Länder
48

Ein spannendes und lehrreiches EYOF

Das Swiss Olympic Youth Team, das mit insgesamt vier Medaillen abreiste, sah sich in Aserbaidschan mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – zeigte sich Corinne Staub, Chef de Mission von Swiss Olympic, zufrieden mit den sieben Wettkampftagen.

Wettkämpfe in zehn Sportarten, gegen 4‘000 Athletinnen, Athleten und Betreuer aus rund 50 Ländern, über 3‘500 freiwillige Helferinnen und Helfer sowie viel Wind: Nach sieben Wettkampftagen endete in Baku das 15. Olympische Sommerfestival der europäischen Jugend (European Youth Olympic Festival EYOF). Der letzte Wettkampftag hatte es dabei aus Schweizer Sicht in sich: Marithé Engondo aus Lausanne gewann Silber im Hochsprung, während Ditaji Kambundji aus Bern über 100 Meter Hürden und die Schweizer Medley-Staffel jeweils die Bronzemedaille holten. Nicht nur wegen diesen Erfolgen zeigte sich Corinne Staub zufrieden mit dem Abschneiden der Schweizer Talente am EYOF in Baku. «Ich bin überzeugt, unsere jungen Sportlerinnen und Sportler haben wichtige Erfahrungen gesammelt, von denen sie profitieren werden», sagt die Chef de Mission des Swiss Olympic Youth Teams. 

Erinnern wird sich die Schweizer Delegation auch an die äusseren Bedingungen in der Hauptstadt Aserbaidschans. Temperaturen von über 30 Grad und gleichzeitig starker Wind, machten es den Athletinnen und Athleten nicht einfach, ihre Bestleistung abzurufen. So litten etwa die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Rad-Zeitfahrens unter starken Böen. Eine weitere Herausforderung stellte die räumliche Ausdehung des EYOF in Baku dar, dieser Grossstadt mit über zwei Millionen Einwohnern. «In Baku war alles eine Nummer grösser, als wir das sonst von EYOFs gewohnt sind. Das Athletendorf etwa war riesig», sagt Corinne Staub. Die Chef de Mission ist jedoch überzeugt, dass diese Umstände zum Lerneffekt bei den jungen Sportlerinnen und Sportler beigetragen haben. «Sie haben nun erlebt, wie man mit den Ablenkungen umgeht, die solche Multisport-Events mit sich bringen.» Einmal mehr beeindruckend im Schweizer Team war die Unterstützung unter den Sportlern der verschiedenen Sportarten und Disziplinen – gemäss den olympischen Werten Höchstleistung, Freundschaft, Respekt.

Valentina Rosamilia trug die Schweizer Fahne

Das Swiss Olympic Youth Team feierte gestern Abend an der Schlusszeremonie den Abschluss des EYOF in Baku. Die Schweizer Fahne trug dabei Valentina Rosamilia. Die Aargauer Leichtathletin gewann am EYOF Silber über 800 Meter und Bronze mit der Medley-Staffel.

Highlights

Lesen

Athlet(en)

Detail