Senegal gilt laut der Schweizerischen Botschaft in Dakar als stabiles Land und ist seit seiner Unabhängigkeit 1960 eine Demokratie. Dialog und Gastfreundschaft haben einen hohen Stellenwert. Die Hauptstadt Dakar ist zudem regelmässig Austragungsort internationaler Konferenzen und Grossveranstaltungen und verfügt über entsprechende Erfahrung mit solchen Anlässen.
Gleichzeitig ist im Senegal gemäss Einschätzung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) grundsätzlich Vorsicht geboten. Demonstrationen können vorkommen und von Ausschreitungen und Zusammenstössen zwischen Demonstrierenden und der Polizei begleitet sein. Aufgrund der Sicherheitslage in der Sahelzone weist das EDA zudem darauf hin, dass im ganzen Land, einschliesslich der Hauptstadt Dakar, ein Risiko terroristischer Anschläge besteht.
Auch Diebstähle und gewalttätige Überfälle können insbesondere in Dakar und in touristischen Gebieten vorkommen. Das EDA empfiehlt deshalb, sich über die aktuelle Lage zu informieren, Demonstrationen und grössere Menschenansammlungen zu meiden und die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen.
Die Sicherheit der Schweizer Delegation hat für Swiss Olympic höchste Priorität. Swiss Olympic verfolgt die Sicherheitslage vor und während der Olympischen Jugend-Sommerspiele laufend und steht dazu mit den zuständigen Schweizer Behörden, der Schweizerischen Botschaft in Dakar und den Verantwortlichen vor Ort in Kontakt. Das Organisationskomitee und die senegalesischen Behörden treffen im Hinblick auf die YOG entsprechende Sicherheitsvorkehrungen.
Wie bei jedem internationalen Grossanlass kann keine absolute Sicherheit garantiert werden. Swiss Olympic wird die Delegation über relevante Entwicklungen informieren und bei Bedarf entsprechende Massnahmen ergreifen.