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YOG – mehr als «nur» ein Wettkampf

In einem Monat werden die ersten Winter Youth Olympic Games (YOG) eröffnet. Nebst den Wettkämpfen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Kongresszentrum von Innsbruck ein umfangreiches Kultur- und Bildungsprogramm (CEP) besuchen und dort wertvolle Tipps für den weiteren Verlauf ihrer Karriere sammeln.

Höchstleistung, Freundschaft und Respekt – diese drei olympischen Werte sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim CEP erfahren. Für das Internationale Olympische Komitee (IOC) ist das Kultur- und Bildungsprogramm deshalb genauso wichtig wie die Wettkämpfe. Die Teilnahme an den diversen Workshops und Aktivitäten ist nicht obligatorisch, das IOC legt den Athletinnen und Athleten die Teilnahme aber nahe. Für die Schweizer Delegation wird Young Ambassador Nathalie Meier die Einsätze am CEP koordinieren. Hier sind die wichtigsten Workshops im Überblick.

«Media Lab» - sich gut in Szene setzen

Souverän auftreten ist für Sportlerinnen und Sportler heute besonders wichtig. Gute Statements in Interviews werden von Medien lieber aufgegriffen, erhöhen damit die Chance auf Medienpräsenz und wirken sich letztlich auch positiv auf die Sponsorensuche aus. Dasselbe gilt für einen gelungen Auftritt im Web, speziell bei den Social Media. Im «Media Lab» lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Umgang mit klassischen Medien und wie sie die sozialen Netzwerke richtig nutzen können.

«Competence Project» - das Sportlerleben im Griff haben

Sportkarriere oder Bildung? Bei den meisten Athletinnen und Athleten im Alter zwischen 14 und 18 Jahren stellt sich diese Frage, und nicht wenige versuchen es mit Sportkarriere UND Bildung. In beiden Bereichen erfolgreich zu sein, gestaltet sich als grosse Herausforderung. Im «Competence Project» lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein gutes Zeitmanagement, innerhalb eines 24-Stunden-Tages die Prioritäten richtig zu setzen und ganz einfach die richtige Balance in ihrem Sportlerleben zu finden. Im Rahmen dieser Workshops treffen die Athleten auf Vorbilder ihrer Sportart und können von ihren Erfahrungen profitieren. Auch die Schweiz ist mit drei «Athlete Role Models» vertreten: Stéphane Lambiel (Eiskunstlaufen), Andy Küttel (Skispringen) und Ivo Rüegg (Bob).

«World Mile» - andere Kulturen kennenlernen

Im «World Mile Project» präsentieren Tiroler Schulklassen im Kongresszentrum von Innsbruck alle teilnehmenden Nationen sowie ausgewählte internationale Organisationen mit einem eigenen Ausstellungsbereich. Deren Geschichte, Kultur, Sprache oder Lebensstil soll allen YOG-Teilnehmern nähergebracht werden.

Spass neben den Wettkämpfen

Nicht zuletzt sollen die Athletinnen und Athleten neben den Wettkämpfen auch die Möglichkeit erhalten, einfach nur Spass zu haben und dabei Athleten aus anderen Sportarten und Nationen kennenzulernen. Weitere Workshops beinhalten das Bauen von Iglus und Schneeskulpturen, ein Zipflbob-Rennen, Eisstockschiessen, Klettern sowie unter dem Namen «Urban Sports» zusammengefasste Sportarten.