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15‘000 Zuschauer an der Eröffnungsfeier

Die ersten Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck sind offiziell eröffnet. 15‘000 Zuschauer wohnten der Zeremonie im Bergisel-Stadion bei. Skifahrerin Jasmina Suter (Stoos) kam die Ehre zuteil, die Schweizer Fahne ins Stadion zu tragen.

Um Punkt 19:27 Uhr erklärte Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer die Spiele für eröffnet. Zuvor hatte IOC-Präsident Jacques Rogge in seiner dreisprachigen Rede betont, die über 1'000 Athletinnen und Athleten aus der ganzen Welt seien nicht nur da, um gegeneinander anzutreten, sondern auch um voneinander zu lernen. Und der Belgier startete eine Charmeoffensive, indem er zu Beginn gleich sagte: «Innsbruck, du hast es wieder geschafft!»

Olympische Flamme brennt dreifach

Denn Innsbruck ist seit heute die weltweit erste Stadt, die zum dritten Mal das olympische Feuer beherbergt. An der Eröffnungsfeier wurde dieser Umstand entsprechend zelebriert: Egon Zimmermann und Franz Klammer – beide Abfahrtsolympiasieger in Innsbruck 1964 und 1976 – zündeten die beiden Feuerschalen von damals nacheinander an. Die letzte, neue Schale zündete Österreichs Goldmedaillengewinner im Skisprung beim EYOF 2011 in Liberec, Paul Gerstgraser, an.

14 Schweizer im Einsatz

Morgen Samstag ist bereits die Hälfte der Schweizer wettkampfmässig im Einsatz. Um Medaillen kämpfen Skispringer Killian Peier sowie das Ski-Alpin-Quartett mit Fahnenträgerin Jasmina Suter, Luana Flütsch, Sandro Simonet und Jan Gut. Sie tragen mit dem Super-G ihr erstes von total fünf Rennen aus und gehören damit zu den meistbeschäftigten der Schweizer Delegation.

Schweizer «Super-Sunday»

Aus Schweizer Sicht dürfte der Sonntag zu einem der ganz grossen Höhepunkten überhaupt werden. Gleich zehn Medaillenentscheidungen stehen an, davon jene in Ski und Snowboard Halfpipe in Österreichs brandneuer «Superpipe» in Kühtai. Nach dem ersten Wochenende wird sich also bereits zeigen, ob die Schweizer Delegation auf Kurs ist mit dem Ziel «Top 8» im Nationenranking nach Anzahl Medaillen.