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Sven Riederer

Olympisches Diplom für Sven Riederer

Der Triathlet Sven Riederer holt sich dank einem hervorragenden achten Rang ein olympisches Diplom. Riederer hatte zuletzt an den Olympischen Spielen 2004 in Athen eine Bronzemedaille gewonnen.

Nach dem Triumph von Nicola Spirig gelang es Sven Riederer nicht, ebenfalls au dem Podest zu landen: Der Zürcher wurde im Hyde Park hervorragender Achter und sicherte sich somit ein olympisches Diplom. «Ich weiss, dass das Schweizer Publikum eine Medaille erwartete. Aber ich bin dennoch sehr zufrieden mit meiner Leistung», so Riederer.

Riederer war nach dem Schwimmen im elften Zwischenrang klassiert, beim zweiten Wechsel lag er auf Platz 16. Der 31-Jährige gehörte vor dem abschliessenden 10-Kilometer-Lauf mit fünf Sekunden Rückstand der Spitzengruppe an.

Gold ging an den überlegenen Alistair Brownlee. Der Weltmeister von 2009 und 2011 dominierte auf der Laufstrecke nach Belieben und zog in der letzten Runde seinem letzten Verfolger, Javier Gomez, davon. Der zweite Schweizer Starter, Ruedi Wild, wurde 39.

Alex Wilson im Halbfinal

Der Basler Alex Wilson katapultierte sich mit 20,57 Sekunden in die Halbfinals des olympischen 200-m-Turniers. Der Zürcher Amaru Schenkel schied hingegen mit einer leichten Oberschenkelverletzung aus.

Der knapp 22 Jahre alte, in Jamaika geborene Wilson belegte in der schnellen ersten Serie den 4. Platz. Den Lauf gewann Usain Bolt, der in 20,39 auspendelte. Nur die ersten drei kamen mit Sicherheit weiter, doch die 20,57 von Wilson bedeuteten die insgesamt 15. Zeit von 54 Startern, und unter den zusätzlich qualifizierten Zeitbesten belegte er den 2. Rang.

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«Die Kurve bin ich zu langsam angegangen, aber am Morgen bin ich überhaupt noch nie so schnell gelaufen», sagte Wilson. Seine Saisonbestzeit beträgt 20,52, sein persönlicher Rekord steht auf 20,51 aus dem letzten Jahr.

Die drei Halbfinalserien finden am Mittwochabend statt.

Pascal Strebel verliert den ersten Kampf

Für Greco-Ringer Pascal Strebel kam der Auftakt zu den Olympischen Spielen im Limit bis 66 Kilogramm gleich knüppeldick: Der Aargauer Olympia-Debütant traf in den Achtelfinals auf den Georgier Manuchar Zchadaja, den Zweiten der beiden letzten Weltmeisterschaften. Strebel war zu keinem Zeitpunkt in der Lage, gegen den überlegenen Georgier eine Überraschung zu realisieren und musste sich schliesslich 0-2 1-5 geschlagen geben.

Der Traum von einer Medaille ist für Strebel aber möglicherweise noch nicht vorbei: Je nach Turnierverlauf bedeutet eine Niederlage nämlich nicht das sofortige Aus. Sollte sich Zchadaja für den Final qualifizieren, darf Strebel in der Hoffnungsrunde starten. In dieser kann er maximal noch Bronze gewinnen. (si)