Maya Pedersens unbelohnte Steigerung

Skeletonfahrerin Maya Pedersen hat das letzte Rennen ihrer Karriere im 9. Rang abgeschlossen und damit ein olympisches Diplom knapp verpasst.

Die in Norwegen wohnhafte Bernerin konnte sich am zweiten Tag des Frauen-Rennens deutlich steigern und sich im Klassement um drei Plätze verbessern. Im letzten Durchgang war sie Dritte und somit schneller als die neue britische Olympiasiegerin Amy Williams. Silber und Bronze ging an die Deutschen Kerstin Szymkowiak und Anja Huber. Die Top-Favoritin, die Kanadierin Mellisa Hollingsworth, hielt dem Druck nicht stand. Nach einem verpatzten vierten Durchgang fiel sie aus den Medaillen.

Der 9. Rang ist Pedersens schwächstes Olympia-Resultat ihrer Laufbahn. In Salt Lake City war sie Fünfte geworden, in Turin holte sie auf dem Zenit Gold.

Bei den Männern klassierte sich Pascal Oswald im 16. Rang. Jon Montgomery fing im letzten Lauf den bis anhin führenden Letten Martins Dukurs noch ab und bescherte Kanada die vierte Goldmedaille. Dritter wurde der Russe Alexander Tretjakow. (si)

Resultate:

Skeleton. Schlussklassemente nach 4 Durchgängen. Männer: 1. Jon Montgomery (Ka) 3:29,73. 2. Martins Dukurs (Lett) 0,07 zurück. 3. Alexander Tretjakow (Russ) 1,02. 4. Tomass Dukurs (Lett) 1,40. 5. Zach Lund (USA) 1,54. 6. Kristan Bromley (Gb) 1,57. 7. Frank Rommel (De) 1,67. 8. Matthias Guggenberger (Ö) 2,08. 9. Jeff Pain (Ka) 2,13. - Ferner: 16. Pascal Oswald (Sz) 4,02. - Disqualifiziert: Michael Douglas (Ka). - 26 klassiert.

Frauen: 1. Amy Williams (Gb) 3:35,64. 2. Kerstin Szymkowiak (De) 0,56. 3. Anja Huber (De) 0,72. 4. Noelle Pikus-Pace (USA) 0,82. 5. Mellisa Hollingsworth (Ka) 0,96. 6. Shelley Rudman (Gb) 1,05. 7. Amy Gough (Ka) 1,37. 8. Marion Trott (De) 1,47. 9. Maya Pedersen (Sz) 1,87. - 19 klassiert.